PRODUKTION BEI DORNAUS 3D

Die Produktion unserer Bauteile erfolgt im FDM-Verfahren (Fused Layer Deposition), welches oft als "klassischer 3D-Druck" wahrgenommen wird. Nachfolgend finden Sie eine Erklärung der grundsätzlichen Funktionsweise dieses Verfahrens.

WIE FUNKTIONIERT 3D-DRUCK ?

1. Konstruktion

Um ein Bauteil mittels 3D-Druck zu produzieren, muss dieses zunächst in einer CAD-Software (Computer Aided Design) als digitales Modell konstruiert werden.

049-cad

2. Slicing

027-layer

Dieses Modell wird dann an ein zweites Programm übergeben, welches es in viele hauchdünne (0,1 – 0,3 mm) Schichten zerlegt. Man spricht daher hierbei vom sogenannten “slicing” (engl. zerschneiden).

Nach diesen Vorbereitungen wird das “zerlegte” Modell dem Drucker übermittelt.

Dieses Modell wird dann an ein zweites Programm übergeben, welches es in viele hauchdünne (0,1 – 0,3 mm) Schichten zerlegt. Man spricht daher hierbei vom sogenannten “slicing” (engl. zerschneiden).

Nach diesen Vorbereitungen wird das “zerlegte” Modell dem Drucker übermittelt.

027-layer

3. Produktion

Beim klassischen 3D-Druck im FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) wird fester Kunststoff innerhalb eines Druckkopfes geschmolzen. Dieser bewegt sich entlang des durch die einzelnen Schichten vorgegebenen Pfades, um eine einzelne Schicht des Modells zu erzeugen (zeichnen wäre ein treffender Vergleich). Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis das zu druckende Modell fertiggestellt ist.

Die am Druckkopf montierte Düse, aus welcher der geschmolzene Kunststoff währenddessen austritt, hat meist einen Durchmesser von 0,2 mm – 0,5 mm, während der Kunststoff selbst aufgerollt als eine Art “Draht” mit Durchmesser 1,75 mm geliefert wird.

039-3d-4

Das Modell entsteht schichtweise

050-filament

Der verwendete Kunststoff wird auf Rollen als sogenanntes Filament angeliefert

Das Druckbett kann auf bis zu 100 °C aufgeheizt werden.

Die Druckdüse erreicht Temperaturen von bis zu 260 °C und hat in der Regel einen Durchmesser von 0.4, 0.6 oder 0.8 mm

VORTEILE AUF EINEN BLICK

Kurze Produktionszeiten

Durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten wie z.B. Schichtdicke, Geschwindigkeit des Druckkopfes etc. lässt sich ein optimales Verhältnis von Qualität und Geschwindigkeit je nach Anwendungsfall erreichen.

Verschiedene Materialien

FDM ist mit verschiedenen Materialen möglich, welche z.T. sehr unterschiedliche (chemische) Eigenschaften aufweisen. Die wichtigsten Vertreter sind PLA (biobasiert), ABS und PTFE.

Breite Farbauswahl

Das verwendete Druckmaterial ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

Geringe Produktionskosten

im Vergleich zu anderen additiven Herstellungsverfahren ist FDM sehr kostengünstig. Ein wichtiges Merkmal bei der Herstellung von bspw. Ersatzteilen.

Mikrometer Minimale Schichtdicke

°C Druckdüse (ABS)

°C Druckbett

Schichten bei höchster Druckqualität Modellhöhe 500 mm

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